Über die Autorin


Wer bin ich?

Ein seit 2016 geschlüpftes Küken in der Autorenwelt.

Im Herzen ein Kind, das nie erwachsen werden wollte. Märchenerzählerin. Traumschreiberin. Geschichtenweberin. Bücherfee.

Einhornseele.

 

So verrückt das alles klingen mag, aber all diese Begriffe beschreiben mich und meine Buchwelten ins kleinste Detail - selbst wenn die Insider darin machmal verborgen bleiben ;-) Meine Verrücktheiten und Eigenheiten findet ihr auch ganz bestimmt in all meinen Büchern, denn ich bin kein Autor des "Mainstreams" (zumindest sagt der eine oder andere das über mich).

In meinen Welten treffen nicht selten Realität und Mythos aufeinander. Manchmal werden Schreckgespenster oder Sagengestalten zum Leben erweckt, während sich in anderen Erzählungen märchenhafte Wesen mit Göttern, Dämonen oder gar Menschen verbünden. Küsse, die nicht zum Leben erwecken, sondern den Tod bringen; Normalsterbliche, die plötzlich zu zauberischen Kräften kommen und Nebelfeen, die dir den Lebensatem stehlen... Egal ob sagenhaft schön oder schaurig düster, in einer Vielfalt aus Märchen- und Fantasyebenen (High-Fantasy, Urban, Paranormal, Fairytale-Romance und Romantasy) könntet ihr in meinem kleinen Bücheruniversum fündig werden.

 

Anna Neunsiegel ist übrigens das Pseudonym, unter dem ich Young-Adult-Fantasy, aber auch Märchen für Groß und Klein schreibe. Das Licht der Welt erblickte ich 1987 im niederbayrischen Straubing. Jetzt lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Autorenkatzen im märchenhaften Rheinland zwischen zauberhaften Wäldern, magischen Sagenorten und Burgen, welche mir immerzu neue Inspiration verleihen.

Obwohl ich einen Großteil meines Lebens dem "Geschichtenweben" und dem Kreieren von Märchen widme, bin ich noch relativ neu in der öffentlichen Autorenwelt. 2016 startete ich meinen Erstversuch als freie Autorin im Selfpublishing. Seither veröffentlichte ich verschiedene Märchen (auch in kleinen Verlagen) und eine Jugendbuchreihe, die Goulard Saga.

 

 

Märchenerzählerin: Ja, ich liebe es, Märchen zu schreiben. Nicht nur von alten Märchen "abgekupferte" Adaptionen, sondern meine eigenen Geschichten. Natürlich habe ich meinen eigenen erkennbaren Stil, aber die traditionelle grimmsche Sprache sickert sichtlich durch die geschriebenen Zeilen hindurch, sobald ihr eines meiner Bücher aufschlagt. Ich liebe die alte, lyrische Sprache voller bildhafter Ausdrücke. Gerade das macht doch erst das Märchenhafte aus, oder nicht?

 

Traumschreiberin: Ob ihr es glaubt oder nicht - ganz oft werde ich von meinen eigenen Träumen zu Geschichten inspiriert und verleitet. Das Tagträumen ist ja keine Seltenheit bei Schreiberlingen, aber die Kunst, sich an das Nachtträumen zu erinnern und darin einen lebhaften Faden zu finden, ist vielleicht nicht so üblich. Natürlich gibt es auch andere inspirierende Situationen, Orte usw. im wahren Leben.

 

Geschichtenweberin: Dazu muss ich nicht viel sagen. Ich liebe es einfach, Geschichten zu spinnen, egal wie verrückt, surreal, märchenhaft oder düster sie auch sein mögen. Sie sind vielschichtig und ähneln sich meistens in keinster Weise. Aber eines haben sie alle gemeinsam: sie tragen meine verrückte und zuweilen malerische Handschrift! Ideen gehen mir nie aus, nur die Zeit hätte ich gerne, um all meine Eingebungen bis an mein Lebensende zu Papier zu bringen :-)

 

Bücherfee: Wie jede Schriftstellerin bin ich natürlich auch verrückt nach Büchern. Manchmal kann ich mich gar nicht entscheiden, ob ich Lesen oder Schreiben soll. Ich lese sehr gerne Historisches, Fantasy, Jugendbücher, Thriller, Mystery,... Märchen lese ich eigentlich nur die Traditionellen der Gebrüder Grimm, Hans Christian Andersen usw., da ich mit den meisten modernen Adaptionen nicht wirklich klarkomme. Es soll aber auch Ausnahmen geben!

Eines meiner Lieblingsbücher ist neben Kerstin Giers "Edelstein-Trilogie" und "Das Reichen der Sieben Höfe" von Sarah J. Maas übrigens "Das letzte Einhorn", geschrieben von Peter S. Beagle. Und damit kommen wir zum letzten einhörnischen Punkt ....

 

Einhornseele: Jaaaa, da habt ihr jetzt alle gerätselt, was das nur bedeuten könnte, oder? ;-) Das ist sozusagen eine Art Insider zwischen mir und meiner Mutter. Vielleicht liegt es daran, dass ich Einhörner (und allgemein Fabelwesen) vergöttere oder weil sie zu meiner Art passen. Einhörner können sanft und zurückhaltend wirken, aber wenn sie mal in Angriffsposition gehen, kann ihr Horn den Feinden gefährlich werden. War das jetzt eine Kampfansage? Nein, keine Sorge! :-) Und ich rede im Übrigen nicht von diesen pinken, plüschigen Hollywood-Regenbogenponys, die momentan so angesagt sind (nicht dass ich etwas gegen diese einzuwenden habe). Nein, ich spreche von "wahren" Einhörner als Fabelwesen aus Sagen und Legenden und lichtvolle Kreaturen, wie man sie auch in alten Fantasyfilmen findet. Seht euch auf jedenfall mal den Trickfilm "Das letzte Einhorn" zum Buch an. Ich liebe ihn einfach und er sagt so viel mehr aus, als alles andere, was ihr je über Einhörner gehört, gesehen und gelesen habt.